Archiv des Autors: barbaraschindler

SAVE THE DATE: Deutsch-Israelische Literaturtage 2019

Die Heinrich-Böll-Stiftung und das Goethe-Institut veranstalten die Deutsch-Israelischen Literaturtage seit 2005 im jährlichen Wechsel in Tel Aviv und in Berlin. Das Diskussionsformat will den Austausch und die Debatte zwischen Menschen beider Ländern fördern und Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu drängenden Themen der Gegenwart sprechen lassen – durch ihr Werk und mit ihren Ansichten. „Lauter, immer lauter?“ ist das Motto der diesjährigen Literaturtage, die vom 4. bis 8. September 2019 acht Autorinnen und Autoren zur Lesung und zur Debatte über den Umgang mit Populisten und Polarisierungen versammelt. More to follow.

Links zu den DIL 2018: https://www.boell.de/de/deutsch-israelische-literaturtage-2018
https://www.goethe.de/de/uun/ver/deu.html?wt_sc=literaturtage

Klimabilder

Birgit Schneider, Klimabilder. Eine Genealogie globaler Bildpolitiken von Klima und Klimawandel

Unsere Vorstellungen von Klima und Klimawandel stammen aus Bildern – Bildern, mit denen Wissenschaften ihre Erkenntnisse sichtbar machen. Diese Bilder müssen gedeutet und kritisiert werden, um ihre Aussagekraft und Intentionen offenzulegen. Genau dies unternimmt Birgit Schneider in dieser politisch brisanten medienkritischen Untersuchung, die sie ausgehend von Alexander von Humboldts Wetterwissen zum heutigen Begriff des Klimas führt. Sie untersucht, wie die mit wissenschaftlichen Methoden erhobenen Daten um ihrer Operationalisierbarkeit willen vor allem in Kurven-Grafiken visuell aufbereitet werden. Die Kenntnis dieser und anderer Darstellungsmittel ist nicht zuletzt wichtig, um die Argumentationen derjenigen zu entkräften, die Klimawandel vorsätzlich und fälschlich noch immer als „offene Frage“ inszenieren.

Pressestimmen
„Mit ihrem Buch ist Birgit Schneider ein glänzender kulturwissenschaftlicher Beitrag zur aktuellen Klimadebatte gelungen, der zugleich Aufklärung in der einzig sinnvollen Weise bietet, indem nicht nur Kriterien für die Unterscheidung von Vernunft und Obskurantismus an die Hand gegeben werden, sondern auch die Vernunft über ihre eigenen Bedingungen und Konsequenzen aufgeklärt wird.“ – Michael Hagner, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Das Buch macht deutlich, wie wichtig eine allgemein verständliche Aufbereitung unseres Wissens über den Klimawandel ist.“ – Matthias Hüttmann, Sonnenenergie

„Schneider hat eine beeindruckende Kollektion an Darstellungen des Klimas und dessen Veränderung zusammengetragen.“
– Gerlinde Pölsler, Falter

Matthes & Seitz 2018
464 Seiten, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-95757-545-6
Preis: € 32

Performance-Reihe MONTAG MODUS „Klimata“ in 2019

Die interdisziplinäre Performance-Reihe MONTAG MODUS nimmt in 2019 die Vielfalt der uns umgebenden „Klimata“ in den Blick. In fünf aufeinanderfolgenden Veranstaltungen werden neue Formen und Inhalte gesellschaftlicher Verantwortung ausgelotet, die – in einem weiten Sinne des Begriffs „Klima“ – aktuelle globale wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklungen erforschen. Hierfür lädt MMpraxis performativ arbeitende Künstler*innen sowie je eine Schriftsteller*in bzw. Kulturwissenschaftler*in aus Berlin und Budapest ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Arbeiten zu entwickeln. In einwöchigen Mini-Residenzen vor den öffentlichen Veranstaltungen können die beteiligten Künstler*innen in Berlin proben und ihre Produktionen vor Ort weiterentwickeln.

11. März @ CHB, Digitales Klima: Touch and GO mit Dragana Bulut (HUN), Melanie Jame Wolf (AUS), Márió Z Nemes (HUN) und Andi Schmied (HUN)
6. Mai @ Flutgraben, Gesellschaftliches Klima (AT): This Is Not About You – Siegmar Zacharias, Julian Weber, Miriam Jakob, bodylotion co-dance
8. Juli @CHB, Ökologischer Fußabdruck – (AT):The Giant Arrived  Clement Layes, Ana Laura Lozza, Barbara Hang,
7. Oktober @ Flutgraben, Politisches Klima: We Solemnly Swear – Christina Ciupke, Lito Walkey, Ayşe Orhon, Jasna Vinovrški, Igor Dobričić,, Zeina Hanna, János Brückner, Janine Einächer
2. Dezember  @ CHB, Mentales Klima: Coping Strategies  – Antonia Baehr, Lea Moro, Imre Vass

Montag Modus wird kuratiert von MMpraxis, einer in Berlin ansässigen Plattform, die Veranstaltungen und Ausstellungen an der Schnittstelle von Tanz, Performance und bildender Kunst organisiert. MMpraxis ist ein kollaboratives Projekt der Kuratorin Léna Szirmay-Kalos, des Kunsthistorikers Dániel Kovács und der Choreografin Jasna L. Vinovrški.

Montag Modus: Klimata wird von MMpraxis und CHB organisiert, ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds, Berlin und das Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel, Ungarn. Das Collegium Hungaricum Berlin (CHB) vermittelt seit 1924 ungarische Kultur und Wissenschaft nach Deutschland und fördert den Austausch zwischen beiden Ländern. Das CHB ist Teil des Netzwerks ungarischer Kulturinstitute im Ausland.

berlin art link

Kunstraum Uckermark: 6. UM-Festival 1. und 2. September 2018

Performative Intervention "Für die Vögel"

Performative Intervention „Für die Vögel“ Hausheer / Bachmann

Am 1. September-Wochenende wird die Uckermark zu einem Zentrum der Künste. Eine Gruppe von Freunden, die alle selber im Kulturfeld tätig sind, organisiert dieses Festival für Kunst, Literatur und Musik. Mit Lesungen, Konzerten und den Spaziergängen zu den Kunststandorten in Fergitz, Gerswalde und Pinnow entsteht für ein Wochenende eine besondere Atmosphäre in einer der schönsten Landschaften Norddeutschlands.

Kurator*innen der 6. Ausgabe:
Dr. Heinz Stahlhut / Kunst || Gudrun Gut / Musik || Ute Koenig / Literatur || Hannah del Mestre / Writers Residence

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Kunst: Flurina Badel & Jérémie Sarbach (CH), Barbara Caveng (CH/D), Bricklab (Abdulrahman & Turki Gazzaz) (SDA), Lina Gazzaz (SDA), Angela Hausheer & Leo Bachmann (CH), Olaf Holzapfel (D), Moritz Hossli (CH), Heid Hostettler (CH), Folke Köbberling (D), Eva-Fiore Kovacovsky (CH/D), Antoine Zgraggen (CH)
Musik: Barbara Morgenstern, Hans-Joachim Irmler + Bläsergruppe Blech Potzlow (D), MimiCof (JAP), Pilocka Krach (D), Sonae (D), DJ Set: Thomas Fehlmann (CH/D), Daniel Meteo (D)
Literatur: Wald Kolosowa (D), Manja Präkels (D), Axel Ranisch (D), Moderation: Patricia Klobusiczky
Writers: Ines Berwing, Carolin Krahl, Anna-Kristine Linke, Henrik Pohl und Lea Woltermann; Textwerkstatt: Annett Gröschner

Schirmherr: Schweizerische Botschaft Berlin
Unterstützer: Gutshof Kraatz, Gut Kerkow, ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg, Landkreis Uckermark, Kanton Graubünden | SWISSLOS, Ölmühle Gut Blankensee, Ökodorf Brodowin, Permakultur Gärtnerei ‚Freie Scholle‘ sowie Ullstein Buchverlage.
Kooperationspartner: Aktive Naturschule Prenzlau, Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Libken e.V., Wasserburg Gerswalde e.V.
Präsentiert von radioeins (rbb)

Seit 2008 ist es Ziel und Zweck des gemeinnützigen Vereins „Freunde der Uckermark“, die Attraktivität des Lebensraumes in den Gemeinden Gerswalde und Nordwestuckermark durch kulturelle Veranstaltungen zu bereichern und einen Austausch zwischen Stadt- und Landbevölkerung zu fördern. Hierzu wurde das UM-Festival für Zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur ins Leben gerufen.

Erschienen: Jahresheft Nr. 3 von Flussbad Berlin

Im 3. Jahresheft sind Themen und Stimmen versammelt, die das Flussbad-Projekt in seiner gesellschaftlichen Tragweite erfahrbar werden lassen. Wir berichten über all das, was das Flussbad-Team mit der Unterstützung seiner vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden im letzten Jahr unternommen hat. Hubert Weiger vom BUND und Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat benennen in einem Gespräch, welche Argumente ihnen besonders wichtig im Zusammenhang mit dem Flussbad sind. Jörg Rocholl, Präsident der EMST Berlin beschreibt seine Sicht auf das Projekt aus der Perspektive eines direkten Anrainers. Im Zusammenhang mit dem Testfilter und einer kurzen Geschichte der Abwasserentsorgung in Berlin gibt es einen Text über die Limnologin Käthe Seidel, die Verfahren der biologischen Gewässerreinigung erstmals entwickelte. Die Musikerin Barbara Morgenstern hat für das Flussbad ein Lied komponiert, das erstmals letztes Jahr zum Flussbad-Pokal gesungen wurde. Im aktuellen Heft gibt es die Noten – zum Nachsingen mit Gitarrenbegleitung. Für die Darstellung aktueller Spreebewohner konnte der Hamburger Illustrator Stefan Marx gewonnen werden, der Aal bis Zander treffend wieder gegeben hat.

Konzept und Redaktion: Barbara Schindler (V.i.S.d.P.), Jan Edler, Hans Georg und Katrin Hiller von Gaertingen
Gestaltung: NODE Berlin Oslo

 

 

Publikation: DANCE ON 1st edition, 2018

 

DANCE ON ist nicht weniger als eines der ungewöhnlichsten Tanzprojekte der vergangenen Jahrzehnte. Ungewöhnlich, weil es die festgefügten Grenzen tänzerischer Aktivität gesprengt und die Sicht auf Tanz und Alter verändert hat. In der ersten Zwischenbilanz, für die Madeline Ritter uns engagiert hat, haben wir Blicke von innen, von außen und aus der Ferne auf die Arbeit des Ensembles und des dahinter stehenden Teams von Diehl + Ritter geworfen. Wir zeigen, was bislang erreicht wurde und was weiterhin auf der Agenda steht. Im Zentrum steht dabei natürlich das Werk, also die zwölf geschaffenen Inszenierungen des DANCE ON ENSEMBLES, die Tine Fetz kongenial in einem Parcours als Comic umgesetzt hat.

Hans Georg und Katrin Hiller von Gaertringen und Barbara Schindler

Die Publikation (dt./en.) erscheint anlässlich des DANCE ON-Festivals Out of Now im HAU Hebbel am Ufer Berlin, 28.2. bis 4.3.2018

 

Flussbad Berlin @ Haus der Kulturen der Welt

Foto: Axel Schmidt www.axelschmidt.net

Die Flüsse von morgen. Strategien zur Rückgewinnung eines vergessenen Lebensraums
Im Rahmen des Festival „Wassermusik X“ im Haus der Kulturen der Welt richtete „Flussbad Berlin“ zwei Abende aus und debattierte mit Gästen aus Berlin und der Welt über die Entwicklung unserer Flüsse.

Den Einstieg machten wir am 27.7. mit Berliner Akteuren und entwickelten mit ihnen Strategien, wie wir uns eine Spree in Zukunft vorstellen sollen. Stimmen von aktuellen und möglichen zukünftigen NutzerInnen waren versammelt, um die Komplexität des Themas durch die Vielzahl der Perspektiven zu beleuchten.
In vielen Metropolen werden die Flüsse als Stadträume neu entdeckt und so nahmen wir am 3.8. die Flüsse als Lebensräume in den Blick. Mit Gästen aus Chicago (UrbanRivers) und Neu Dehli (The Yamuna River Project) besprachen wir diese drei Städte und deren jeweiligen Umgang mit den Gewässern.

Das Wortprogramm entstand auf meine Initiative hin und in Zusammenarbeit mit „Flussbad Berlin“.

Foto:  Axel Schmidt http://www.axelschmidt.net