Städtebauliches Werkstattverfahren Dragonerareal

Prozessuale Stadt: Das Städtebauliche Werkstattverfahren für das Dragonerareal in Friedrichshain-Kreuzberg hat begonnen. In der Arbeitsgemeinschaft mit SMAQ und dem Landschaftsarchitekturbüro Man Made Land sind wir eines von drei Teams,  die für das circa 4,7 ha große Grundstück im Sanierungsgebiet Rathausblock einen Vorschlag für ein vielfältiges, inklusives und ökologisch zukunftsweisendes Stadtquartier entwickeln – unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und bestehendem Gewerbe.

 

Bündnis internationaler Produktionshäuser

Das Bündnis internationaler Produktionshäuser ist der Zusammenschluss der sieben bedeutendsten Institutionen der zeitgenössischen performativen Künste in Deutschland: FFT Forum Freies Theater Düsseldorf, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste (Dresden), Kampnagel (Hamburg), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), PACT Zollverein (Essen) und tanzhaus nrw (Düsseldorf). Gemeinsam bringen sie ihre Fähigkeiten und Erfahrungen als zentrale kultur- und gesellschaftspolitische Akteure, die internationale Perspektiven mit Künstler*innen vor Ort, lokalen Zuschauer*innengruppen und diversen Stadtgesellschaften in einen kontinuierlichen, offenen und vielfältigen Austausch. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert das Bündnis internationaler Produktionshäuser seit der Spielzeit 2016/17. Seit Mai 2019 bin ich für die Presse- und Öffentlichkeit zuständig.

Die 4. Publikation von Fluss Bad Berlin

Die vierte Publikation von Fluss Bad Berlin beschreibt unter der Berücksichtigung aller gestalterischen, denkmalpflegerischen, technischen und sozialen Belange und in kompakter Sprache das visionäre Stadtentwicklungsprojekt. Es skizziert auf 52 Seiten die Schritte der kommenden Jahre und zeigt anhand neuer Visualisierungen, wie sie denn aussehen könnte, die zukünftige Mitte von Berlin. Hier liegt es u.a. aus.

Konzept und Redaktion: Barbara Schindler (V.i.S.d.P.), Jan Edler, Hans Georg und Katrin Hiller von Gaertingen Gestaltung: NODE Berlin Oslo

Deutsch-Israelische Literaturtage 2019

„Lauter, immer lauter?“ ist das Motto der diesjährigen Deutsch-Israelischen Literaturtage, die vom 4. bis 8. September 2019 Autorinnen und Autoren zur Lesung und zur Debatte über den Umgang mit Populisten und Polarisierungen versammelt. 
 
Die Heinrich-Böll-Stiftung und das Goethe-Institut veranstalten seit 2005 die Deutsch-Israelischen Literaturtage im jährlichen Wechsel in Tel Aviv und in Berlin. Die Veranstaltungsreihe fördert den Austausch zwischen den beiden Länder und lässt Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu drängenden Themen der Gegenwart sprechen – durch ihr Werk und mit ihren Ansichten. 
„Lauter, immer lauter?“ ist das Motto der diesjährigen Literaturtage, die vom 4. bis 8. September 2019 Autorinnen und Autoren zur Lesung und zur Debatte über den Umgang mit Populisten und Polarisierungen versammelt. Mit u.a. Dov Alfon, Friedrich Ani, Maayan Ben Hagai, Sami Berdugo, Dilek Güngör, Mati Shemoelof, Tijan Sila. Das Festival wird am 4. September im Deutschen Theater von Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts und Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, eröffnet. 

 

Klimabilder

Birgit Schneider, Klimabilder. Eine Genealogie globaler Bildpolitiken von Klima und Klimawandel

Unsere Vorstellungen von Klima und Klimawandel stammen aus Bildern – Bildern, mit denen Wissenschaften ihre Erkenntnisse sichtbar machen. Diese Bilder müssen gedeutet und kritisiert werden, um ihre Aussagekraft und Intentionen offenzulegen. Genau dies unternimmt Birgit Schneider in dieser politisch brisanten medienkritischen Untersuchung, die sie ausgehend von Alexander von Humboldts Wetterwissen zum heutigen Begriff des Klimas führt. Sie untersucht, wie die mit wissenschaftlichen Methoden erhobenen Daten um ihrer Operationalisierbarkeit willen vor allem in Kurven-Grafiken visuell aufbereitet werden. Die Kenntnis dieser und anderer Darstellungsmittel ist nicht zuletzt wichtig, um die Argumentationen derjenigen zu entkräften, die Klimawandel vorsätzlich und fälschlich noch immer als „offene Frage“ inszenieren.
Aktueller Beitrag auf ZEIT Online, 10 nach 8

Matthes & Seitz 2018

Performance-Reihe MONTAG MODUS „Klimata“ in 2019

Die interdisziplinäre Performance-Reihe MONTAG MODUS nimmt in 2019 die Vielfalt der uns umgebenden „Klimata“ in den Blick. In fünf aufeinanderfolgenden Veranstaltungen werden neue Formen und Inhalte gesellschaftlicher Verantwortung ausgelotet, die – in einem weiten Sinne des Begriffs „Klima“ – aktuelle globale wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklungen erforschen. Hierfür lädt MMpraxis performativ arbeitende Künstler*innen sowie je eine Schriftsteller*in bzw. Kulturwissenschaftler*in aus Berlin und Budapest ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Arbeiten zu entwickeln. In einwöchigen Mini-Residenzen vor den öffentlichen Veranstaltungen können die beteiligten Künstler*innen in Berlin proben und ihre Produktionen vor Ort weiterentwickeln.

11. März @ CHB, Digitales Klima: Touch and GO mit Dragana Bulut (HUN), Melanie Jame Wolf (AUS), Márió Z Nemes (HUN) und Andi Schmied (HUN)
6. Mai @ Flutgraben, Gesellschaftliches Klima: This Is Not About You mit Siegmar Zacharias, Julian Weber, Miriam Jakob, bodylotion co-dance
8. Juli @CHB, Ökologischer Fußabdruck: The Giant Arrived mit Clement Layes, Ana Laura Lozza, Barbara Hang,
7. Oktober @ Flutgraben, Politisches Klima: We Solemnly Swear – Christina Ciupke, Lito Walkey, Ayşe Orhon, Jasna Vinovrški, Igor Dobričić,, Zeina Hanna, János Brückner, Janine Einächer
2. Dezember  @ CHB, Mentales Klima: Coping Strategies  – Antonia Baehr, Lea Moro, Imre Vass

Montag Modus wird kuratiert von MMpraxis, einer in Berlin ansässigen Plattform, die Veranstaltungen und Ausstellungen an der Schnittstelle von Tanz, Performance und bildender Kunst organisiert. MMpraxis ist ein kollaboratives Projekt der Kuratorin Léna Szirmay-Kalos, des Kunsthistorikers Dániel Kovács und der Choreografin Jasna L. Vinovrški.

Montag Modus: Klimata wird von MMpraxis und CHB organisiert, ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds, Berlin und das Ministerium für Auswärtiges und Außenhandel, Ungarn. Das Collegium Hungaricum Berlin (CHB) vermittelt seit 1924 ungarische Kultur und Wissenschaft nach Deutschland und fördert den Austausch zwischen beiden Ländern. Das CHB ist Teil des Netzwerks ungarischer Kulturinstitute im Ausland.
Viereinhalb Sätze
berlin art link

Kunstraum Uckermark: 6. UM-Festival 1. und 2. September 2018

Performative Intervention "Für die Vögel"

Performative Intervention „Für die Vögel“ Hausheer / Bachmann

Am 1. September-Wochenende wird die Uckermark zu einem Zentrum der Künste. Mit Lesungen, Konzerten und den Spaziergängen zu den Kunststandorten in Fergitz, Gerswalde und Pinnow entsteht für ein Wochenende eine besondere Atmosphäre in einer der schönsten Landschaften Norddeutschlands.
Kurator*innen der 6. Ausgabe: Dr. Heinz Stahlhut / Kunst || Gudrun Gut / Musik || Ute Koenig / Literatur || Hannah del Mestre / Writers Residence

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Kunst: Flurina Badel & Jérémie Sarbach (CH), Barbara Caveng (CH/D), Bricklab (Abdulrahman & Turki Gazzaz) (SDA), Lina Gazzaz (SDA), Angela Hausheer & Leo Bachmann (CH), Olaf Holzapfel (D), Moritz Hossli (CH), Heid Hostettler (CH), Folke Köbberling (D), Eva-Fiore Kovacovsky (CH/D), Antoine Zgraggen (CH) || Musik: Barbara Morgenstern, Hans-Joachim Irmler + Bläsergruppe Blech Potzlow (D), MimiCof (JAP), Pilocka Krach (D), Sonae (D), DJ Set: Thomas Fehlmann (CH/D), Daniel Meteo (D) || Literatur: Wald Kolosowa (D), Manja Präkels (D), Axel Ranisch (D), Moderation: Patricia Klobusiczky || Writers: Ines Berwing, Carolin Krahl, Anna-Kristine Linke, Henrik Pohl und Lea Woltermann; Textwerkstatt: Annett Gröschner

Schirmherr: Schweizerische Botschaft Berlin || Unterstützer: Gutshof Kraatz, Gut Kerkow, ILB Investitionsbank des Landes Brandenburg, Landkreis Uckermark, Kanton Graubünden | SWISSLOS, Ölmühle Gut Blankensee, Ökodorf Brodowin, Permakultur Gärtnerei ‚Freie Scholle‘ sowie Ullstein Buchverlage || Kooperationspartner: Aktive Naturschule Prenzlau, Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Libken e.V., Wasserburg Gerswalde e.V.
Präsentiert von radioeins (rbb)

Seit 2008 ist es Ziel und Zweck des gemeinnützigen Vereins „Freunde der Uckermark“, die Attraktivität des Lebensraumes in den Gemeinden Gerswalde und Nordwestuckermark durch kulturelle Veranstaltungen zu bereichern und einen Austausch zwischen Stadt- und Landbevölkerung zu fördern. Hierfür wurde das UM-Festival für Zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur ins Leben gerufen.