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Foto: Axel Schmidt www.axelschmidt.net

Die Flüsse von morgen. Strategien zur Rückgewinnung eines vergessenen Lebensraums
Im Rahmen des Festival „Wassermusik X“ im Haus der Kulturen der Welt richtete „Flussbad Berlin“ zwei Abende aus und debattierte mit Gästen aus Berlin und der Welt über die Entwicklung unserer Flüsse.

Den Einstieg machten wir am 27.7. mit Berliner Akteuren und entwickelten mit ihnen Strategien, wie wir uns eine Spree in Zukunft vorstellen sollen. Stimmen von aktuellen und möglichen zukünftigen NutzerInnen waren versammelt, um die Komplexität des Themas durch die Vielzahl der Perspektiven zu beleuchten.
In vielen Metropolen werden die Flüsse als Stadträume neu entdeckt und so nahmen wir am 3.8. die Flüsse als Lebensräume in den Blick. Mit Gästen aus Chicago (UrbanRivers) und Neu Dehli (The Yamuna River Project) besprachen wir diese drei Städte und deren jeweiligen Umgang mit den Gewässern.

Das Wortprogramm entstand auf meine Initiative hin und in Zusammenarbeit mit „Flussbad Berlin“.

Foto:  Axel Schmidt http://www.axelschmidt.net

jahresheft-2

Das 2. Jahresheft von Flussbad Berlin ist erschienen, inklusive eines Plakats vom 2. Berliner Flussbad Pokal. Die Publikation gibt eine Übersicht über den aktuellen Planungsstand sowie einen Ausblick auf die nächsten konkreten Unternehmungen, mit denen Flussbad ab dem kommenden Frühjahr sich im Projektgebiet verorten wird. Darüber hinaus weisen wichtige ProtagonistInnen aus Kultur und Wissenschaft wie z.B. Horst Bredekamp, Katharina Grosse, Wolf-Dieter Heilmeyer, Sally McGrane, Barbara Vinken, Hortensia Völckers und Harald Welzer auf die kulturellen und ökologischen Dimensionen des Projekts hin. Tolle Fotos der OSTKREUZ-FotografInnen Annette Hauschild und Espen Eichhöfer sowie von Axel Schmidt begleiten die Texte auf wunderbare Weise. Auch das 2. Heft kommt gut an – und ist, wie einer der Autoren meint, „wunderbar gestaltet und entsprechend überzeugend.“

 

Weltkunst Weltkunst2

Cover WeltkunstIn der aktuellen Ausgabe von WELTKUNST Nr. 114 | 2016 (Cover von Christoph Niemann) erscheint ein schöner Beitrag von Ilka Piepgras über die verschiedenen Aspekte und Ziele von Flussbad Berlin. Thema des Heftes ist Berlin und seine Kunst und Kultur. Super, dass Flussbad darin auch vorkommt!

 

Heft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das 1. Jahresheft von Flussbad Berlin ist erschienen. Auf 56 Seiten erfährt man alles über die geplante Umwandlung des innerstädtischen Spreekanals in einen neuen Ort der Erholung – in unterschiedlichen Textbeiträgen, Interviews (u.a. mit Klaus Töpfer) und anhand wunderbarer Fotos werden die Aspekte des Projekts beleuchtet, die Idee, seine unterschiedlichen Themenfelder sowie die Potentiale, Ziele und Aktivitäten.

Hier geht es zum Heft.

 

Konzeption und Redaktion: Barbara Schindler mit Katrin und Georg Hiller von Gaertringen

„Belle Époque Paris had the Eiffel Tower; Art Deco New York, the Empire State Building. Frank Gehry’s design for the Guggenheim Museum gave Bilbao, Spain, a once rusty backwater, a shiny symbol of its modern identity. What will it be here for early 21st-century Berlin: a cardboard Schloss or the whimsical, environmentally friendly Flussbad-for-the-people? (…).

Hier geht es weiter zum kompletten Artikel von Michael Kimmelmann.

 

 

131002_Innenstadt_Axo_All05In ihrer Sitzung vom 10. November 2014 hat die vom Bundesbauministerium berufene Jury aus Mitgliedern des Deutschen Bundestages und Experten verschiedener Fachdisziplinen das Projekt Flussbad Berlin als eines von 21 „Premium-Projekten“ ausgewählt und eine Förderung von € 2,6 Millionen bewilligt. Das Land Berlin beteiligt sich an den Projektkosten mit weiteren € 1,3 Millionen. Insgesamt stehen für vorbereitende Maßnahmen zur Verwirklichung von Flussbad Berlin bis Ende 2018 € 3,9 Millionen zur Verfügung.

Berlin, 19. November 2014

Berlin überzeugte mit dem innovativen Stadtentwicklungsprojekt „Flussbad Berlin“ das Expertengremium auf Bundesebene, das die Projekte für eine Förderung im Programm „Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus“ vorgeschlagen hat. Ausgewählt wurden bundesweit 21 herausragende Projekte.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erhält vom Bund € 2,6 Millionen, um gemeinsam mit dem Verein „Flussbad Berlin e.V.“ das Projekt weiter zu entwickeln, durch das der Spreekanal am Rande der Museumsinsel auf einer Länge von 750 Metern zu einem der größten, schönsten und frei zugänglichen Schwimmbecken verwandelt werden soll. Im oberen Teil des insgesamt ca. 1,6 km langen Spreekanals sollen eine Biotoplandschaft und ein Schilfbecken zur natürlichen Reinigung des Flusswassers entstehen. Berlin beteiligt sich an den Projektkosten mit € 1,3 Millionen.

Mit dem Förderantrag für das neue Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ hat Flussbad Berlin e.V. ein umfängliches Maßnahmenpaket zur Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts „Flussbad Berlin“ sowie zur kurzfristigen baulichen Realisierung einiger strategischer, stadträumlicher Elemente erstellt. Die Maßnahmen sollen der Unterstützung und Qualifizierung der bislang ausschließlich zivilgesellschaftlich getragenen Entwicklungsinitiative dienen. Ziel ist die Überleitung der Initiative „Flussbad Berlin e.V.“ in ein Realisierungsprojekt.

Die Projektidee zum Flussbad Projekt wurde 1998 von der Berliner Künstler- und Architektengruppe realities:united entworfen und seither sukzessive weiterentwickelt. Das Team von Jan Edler und Tim Edler wurde dafür mit dem Holcim Award Gold (2011) und Bronze (2012) ausgezeichnet. Mittlerweile unterstützen über 150 Mitglieder den 2012 gegründeten gemeinnützigen Verein „Flussbad Berlin“.

In diesem Jahr konnten bereits Lottomittel für einen Machbarkeitsnachweis akquiriert werden. Wir freuen uns sehr, dass die Entwicklung des Projekts durch diese weitere Förderung in eine nächste Phase eintritt und sowohl der Bund als auch die Stadt Berlin gemeinsam weitere Voraussetzungen für eine Realisierung leisten wollen.

Pressemitteilung
des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (19.11.2014)

Pressemitteilung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin (19.11.2014)

Barbara Schindler (Büro für Kommunikation) und das Team von Flussbad Berlin e.V.