Archiv der Kategorie: Architektur

And the winner is…

Die Entscheidung ist gefallen: Das Dragonerareal in Berlin Kreuzberg wird auf der Grundlage des städtebaulichen Entwurfs von SMAQ Architekten und Stadt mit Man Made Land und Barbara Schindler entwickelt.

Städtebaulicher Entwurf Dragonerareal

Städtebaulicher Entwurf Dragonerareal Berlin Kreuzberg

Der Vorsitzende der Jury, Professor Rudolf Scheuvens, erklärt zum Siegerentwurf: „Mit diesem Ergebnis haben wir einen wichtigen Meilenstein in diesem anspruchsvollen und beispielgebenden Entwicklungsprozess erreicht. Dieser Weg wird im positiven Sinne herausfordernd. Mit der städtebaulichen Grundlage von SMAQ, Man Made Land und Barbara Schindler haben wir eine belastbare, robuste Konzeption ausgewählt, die hohe Qualität für das Dragonerareal verspricht. Im nächsten Schritt geht es allerdings nicht nur um das pure Bauen, sondern um das Weiterentwickeln dieser Konzeption und des kooperativen Prozesses. Im Modellprojekt werden die Kooperationspartner*innen die Umsetzung aktiv begleiten.“

Wir freuen uns sehr!

Sabine Müller, Andreas Quednau, Marius Schumann und Anna-Lena Wallner | SMAQ mit Anna Lundquist / Man Made Land und Barbara Schindler

https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Entscheidung_fuers_Dragoner_Areal_7115821.html

ARCH+

 

ARCH+ ist die Zeitschrift für Architektur und Urbanismus, die seit 1968 vierteljährlich im Eigenverlag mit einer Auflage von zuletzt jeweils 10.000 Exemplaren erscheint. ARCH+ richtet darüber hinaus regelmäßig Veranstaltungen aus, organisiert Ausstellungen und initiiert performative Aktionen – wie zuletzt das „Projekt Bauhaus“, mit dem wir die Bauhaus-ideen kritisch reflektiert haben. Um diese aufklärerische Arbeit in einem sich immer stärker kommerzialisierenden Umfeld auch in Zukunft zu ermöglichen, haben wir 2018 unsere Aktivitäten unter einem gemeinnützigen Dach neu organisiert. Mit der Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist festgeschrieben, dass ARCH+ nicht profitorientiert arbeitet und mögliche Überschüsse nicht privatisiert, sondern diese ausschließlich in die Qualität der inhaltlichen Arbeit investiert.
 
Jedes Heft ist wie ein Forschungsprojekt zu einem bestimmten Thema organisiert und benötigt jeweils ein Jahr Vorbereitungszeit. Die Redaktion hat einen hohen Anspruch an die Qualität der Texte und bietet mit den Heften qualifizierten AutorInnen  eine angesehene Plattform, um auch komplexe Sachverhalte zu diskutieren. Ziel der Hefte ist es, die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen der Raumproduktion aufzuzeigen und Architektur als politisches Medium zu kommunizieren. ARCH+ initiiert immer wieder Debatten, wie zuletzt bei der Ausgabe über „Rechte Räume“, die untersuchte, die die Neue Rechte in Europa Architektur als identitäres Argument für ihre politische Agenda einsetzt. Solche Ausgaben bedürfen einer sorgfältigen journalistischen Arbeit der Redaktion, die für Wahrhaftigkeit und gesellschaftliche Aufklärung einsteht. Mit dieser Vorgehensweise bringt ARCH+ Themen und Aspekte der Architektur und Stadtplanung an die Öffentlichkeit, die in dieser Tiefe und Sorgfalt von keinem vergleichbaren Fachmagazin abgedeckt wird. Und sie ist an einer ansprechenden Gestaltung und visuellen Vermittlung interessiert, für die die renommierte Grafikagentur Meiré und Meiré verantwortlich ist.
#botschafterin
#spendenakquise

 

Städtebauliches Werkstattverfahren Dragonerareal

Prozessuale Stadt: Das Städtebauliche Werkstattverfahren für das Dragonerareal in Friedrichshain-Kreuzberg hat begonnen. In der Arbeitsgemeinschaft mit SMAQ und dem Landschaftsarchitekturbüro Man Made Land sind wir eines von drei Teams,  die für das circa 4,7 ha große Grundstück im Sanierungsgebiet Rathausblock einen Vorschlag für ein vielfältiges, inklusives und ökologisch zukunftsweisendes Stadtquartier entwickeln – unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und bestehendem Gewerbe.

 

Die 4. Publikation von Fluss Bad Berlin

Die vierte Publikation von Fluss Bad Berlin beschreibt unter der Berücksichtigung aller gestalterischen, denkmalpflegerischen, technischen und sozialen Belange und in kompakter Sprache das visionäre Stadtentwicklungsprojekt. Es skizziert auf 52 Seiten die Schritte der kommenden Jahre und zeigt anhand neuer Visualisierungen, wie sie denn aussehen könnte, die zukünftige Mitte von Berlin. Hier liegt es u.a. aus.

Konzept und Redaktion: Barbara Schindler (V.i.S.d.P.), Jan Edler, Hans Georg und Katrin Hiller von Gaertingen Gestaltung: NODE Berlin Oslo

Erschienen: Jahresheft Nr. 3 von Flussbad Berlin

Im 3. Jahresheft sind Themen und Stimmen versammelt, die das Flussbad-Projekt in seiner gesellschaftlichen Tragweite erfahrbar werden lassen. Wir berichten über all das, was das Flussbad-Team mit der Unterstützung seiner vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden im letzten Jahr unternommen hat. Hubert Weiger vom BUND und Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat benennen in einem Gespräch, welche Argumente ihnen besonders wichtig im Zusammenhang mit dem Flussbad sind. Jörg Rocholl, Präsident der EMST Berlin beschreibt seine Sicht auf das Projekt aus der Perspektive eines direkten Anrainers. Im Zusammenhang mit dem Testfilter und einer kurzen Geschichte der Abwasserentsorgung in Berlin gibt es einen Text über die Limnologin Käthe Seidel, die Verfahren der biologischen Gewässerreinigung erstmals entwickelte. Die Musikerin Barbara Morgenstern hat für das Flussbad ein Lied komponiert, das erstmals letztes Jahr zum Flussbad-Pokal gesungen wurde. Im aktuellen Heft gibt es die Noten – zum Nachsingen mit Gitarrenbegleitung. Für die Darstellung aktueller Spreebewohner konnte der Hamburger Illustrator Stefan Marx gewonnen werden, der Aal bis Zander treffend wieder gegeben hat.

Konzept und Redaktion: Barbara Schindler (V.i.S.d.P.), Jan Edler, Hans Georg und Katrin Hiller von Gaertingen
Gestaltung: NODE Berlin Oslo

 

 

Flussbad Berlin @ Haus der Kulturen der Welt

Foto: Axel Schmidt www.axelschmidt.net

Die Flüsse von morgen. Strategien zur Rückgewinnung eines vergessenen Lebensraums
Im Rahmen des Festival „Wassermusik X“ im Haus der Kulturen der Welt richtete „Flussbad Berlin“ zwei Abende aus und debattierte mit Gästen aus Berlin und der Welt über die Entwicklung unserer Flüsse.

Den Einstieg machten wir am 27.7. mit Berliner Akteuren und entwickelten mit ihnen Strategien, wie wir uns eine Spree in Zukunft vorstellen sollen. Stimmen von aktuellen und möglichen zukünftigen NutzerInnen waren versammelt, um die Komplexität des Themas durch die Vielzahl der Perspektiven zu beleuchten.
In vielen Metropolen werden die Flüsse als Stadträume neu entdeckt und so nahmen wir am 3.8. die Flüsse als Lebensräume in den Blick. Mit Gästen aus Chicago (UrbanRivers) und Neu Dehli (The Yamuna River Project) besprachen wir diese drei Städte und deren jeweiligen Umgang mit den Gewässern.

Das Wortprogramm entstand auf meine Initiative hin und in Zusammenarbeit mit „Flussbad Berlin“.

Foto:  Axel Schmidt http://www.axelschmidt.net