Fazit 4. UM-Festival

4. UM-Festival / Gut Sternhagen (c) Max Zerrahn

4. UM-Festival / Gut Sternhagen (c) Max Zerrahn

Das UM-Festival hat sich mit seiner 4. Ausgabe zu einem der wichtigsten Kulturtermine in Brandenburg etabliert. Über 1.000 interessierte BesucherInnen kamen während der zwei Festivaltage in die uckermärkischen Dörfer Fergitz, Pinnow und Gut Sternhagen, um das vielfältige Kunstangebot von ca. 40 KünstlerInnen auf Weltstadtniveau zu besichtigen.

Neben neuen Installtationen und Skulpturen von Astrid Busch, Berta Fischer, Carla Guagliardi, Franka Hörnschemeyer, Ina Weber und Vincente Tavenne hörte man im Wald Zwölf-Ton-Kompositionen von Falk Kulawik, konnte an Performances von Arianne Hoffmann und Simone Zaugg teilnehmen, ab und an der fahrenden Skultptur von Reiner Maria Matysik begegnen oder sich auf eine von David Moises setzen. Videos von Susanne Bürner oder Cora Piantoni waren zu sehen, Malerei von Katja Brinkmann sowie Fotografien von Marcus Kaiser und Ingar Krauss. In einer geschützten Bushaltestelle lehnte eine Arbeit von Pedro Boese, Cécile Belmont zeigte neue Stickereien, große Objekte von Pfelder und Claudia Hajek standen auf freiem Feld.

In Gut Sternhagen traten bekannte VertreterInnen des Minimal-Techno auf: nach einem iPad-Workshop mit AGF Antye Greie-Ripatti zeigten Schneider TM und Tomoko Nakasato eine Sound und Dance Improvisation. Im Anschluss an das DJ Set von Gudrun Gut spielten KHAN, Islaja und Wolfgang Voigt live und zum Abschluss gab es ein Ping-Pong-Set von Daniel Meteo und Thomas Fehlmann (DJ’s); den ca. 350 BesucherInnen gefile das gut. Den zweiten Tag beendeten die DJ Teams Jens und Uta Alder, Barbara Morgenstern und Immo Seebörger, Max Zerrahn und Markus Göre.

Bei den sehr gut besuchten Lesungen stellten Jan Böttcher, Marion Brasch, Angelika Klüssendorf, Edgar Rai und Deniz Utlu ihre aktuellen Bücher vor, es moderierte Patricia Klobusiczky.

Das 5. UM-Festival findet vom 2. bis 4. September 2016 statt. Dann gibt es in der kargen, schönen Endmoränenlandschaft zwischen Wäldern, Gewächshäusern, Scheunen und den Weiten der Ex-LPG-Felder wieder Kunst zu sehen und zu hören!

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