Der Blick der Tosca, ein Projekt von Anna-Sophie Mahler am Theater Bremen

Der Blick der Tosca, Foto Jörg Landsberg

Der Blick der Tosca, Foto Jörg Landsberg

Am 4. Mai 2014 hat die nächste Regiearbeit von Anna-Sophie Mahler am Theater Bremen Premiere: „Der Blick der Tosca“.

Erinnerung ist Konstruktionsarbeit. „Nur der Kunst lebte ich und der Liebe“, behauptet Tosca und verzweifelt dann: „Warum, o Herr, dankst du mir das so?“ In Puccinis Oper stellt sich für Tosca die Frage, wieso sie, die sich nie um Politik geschert hat, in eine lebensbedrohliche revolutionäre Situation geraten kann. Kurz darauf ersticht sie den römischen Polizeichef. Ausgehend von Toscas „Vissi d’arte“ befasst sich Anna-Sophie Mahler in einem musikalisch-theatralischen Projekt mit der Frage, wie wir unser Leben in der Erinnerung konstruieren. Diese Frage hat sie Bremer Seniorinnen und Senioren gestellt – einem hohen Polizeibeamten, einem Sänger, einem Bürgerrechtler u.a.. Mit Hilfe des dokumentarischem Materials, das Mahler aus diesen Interviews generiert hat, nähert sich die Regisseurin mit vier Schauspielern den zentralen Figuren der Oper von Puccini.

Besetzung: Annemaaike Bakker, Peter Fasching, Johannes Scheffler, Matthieu Svetchine, Bendix Dethleffsen
Regie: Anna-Sophie Mahler
Musikalische Leitung: Bendix Dethleffsen
Ausstattung: Katrin Connan
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Katinka Deecke

Premiere am 4. Mai 2014 um 18.30 Uhr, weitere Vorstellungen am 17. und 31. Mai sowie 4., 6. und 12. Juni jeweils 20 Uhr.
http://www.theaterbremen.de

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