Neue Unterstützer für Flussbad Berlin

Zur Erinnerung: Der städtebauliche Entwicklungsvorschlag für ein Flussbad Berlin sieht vor, dem gesamten, seit mehr als 100 Jahren brachliegenden, innerstädtischen Spreekanal zwischen Museumsinsel und Fischerinsel – dem Kupfergraben (siehe Ansicht vom Dom aus) – eine neue Nutzung zu geben: als Biotop, Wasserkläranlage und als Schwimmbecken. Nach über 100 Jahren, in denen der Kanal nicht mehr genutzt wurde, könnte an dieser Stelle neues Leben als ökologische Ressource in Form eines natürlichen Schwimmbeckens von 750 m Länge entstehen.

Kupfergraben von oben

Namhafte Persönlichkeiten sind nun in beratender Funktion dem Verein Flussbad Berlin beigetreten:
Kristin Feireiss, Dr. h.c., Publizistin, Kuratorin und Gründerin des Aedes Architekturforums Berlin
Herbert Lohner, Biologe, Referent für Naturschutz beim BUND für Umwelt und Naturschutz Berlin
Ulla Luther, Stadtplanerin/Architekten, Staatsrätin a.D.
Jürgen Mayer H., Architekt, Gründungspartner J. MAYER H. und Partner, Architekten
Harald Welzer, Prof. Dr., Sozialpsychologe, Direktor FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit
Cornelia Ziehm, Dr. jur., Rechtsanwältin, Leiterin des Bereichs „Klimaschutz und Energiewende“ bei der Deutschen Umwelthilfe

Im Juli 2013 schrieb der Sozialwissenschaftler Harald Welzer über das Projekt in seiner FAZ-Kolumne „Wahre Geschichten aus der wünschenswerten Zukunft“: Das Flussbad „wäre, von heute aus betrachtet, eine Sensation. […] Der Entwurf von realities:united geht aber weit über einen intelligenten technischen Eingriff in die Stadtlandschaft hinaus, zeigt er doch, was eine Stadt sein kann, wenn soziale Intelligenz wirksam wird […]“.

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