Ars Vivendi von CapriConnection auf Tour

Ars Vivendi

Ars vivendi, die zweite Zusammenarbeit der Basler Theatergruppe CapriConnection mit der Hochschule für alte Musik, stellt Helden der Lebenskunst vor.

Von der Kunst des Sterbens zur Kunst des Lebens: Nach ihrem erfolgreichen Musiktheater Ars moriendi, wenden sich CapriConnection & Schola Cantorum Basiliensis nun einer lebensbejahenderen Produktion zu. In Ars vivendi geht es um die Suche nach Glück. Dass diese in Zeiten von Burnout und Quarterlife-Krisen nicht so einfach ist, darüber sind sich die Suchenden schnell einig. Zuflucht bietet der Gruppe Ausgebrannter ein Stück unberührte Natur, das die Leidenschaften jedoch umso heftiger zutage treten lässt. Wie schon im Vorgängerstück trifft bei Ars moriendi der philosophische Diskurs auf Barockmusik und bietet einen interessanten Kontrast: Interviews mit Lebenskunst-Experten bilden die szenische Grundlage, frühbarocke Kompositionen Monteverdis die musikalische. Und die unvergleichliche Musik macht letztendlich allen klar: Das Glück liegt auch in der Präsenz des Augenblicks, in dem sich Schmerz und Lust in der Erfahrung des Noch-am-Leben-Seins vereinen.
Regie: Anna-Sophie Mahler / Musikalische Leitung: Anthony Rooley / Dramaturgie, Produktion: Boris Brüderlin / Bühne: Duri Bischoff / Kostüme: Mirjam Egli / Licht: Brigitte Dubach
Von und mit: Susanne Abelein, HansJürg Müller, Ursula Reiter, Peter Zumstein. Gesang: Regina Dahlen, Jenny Högström, Lior Leibovici, Tiago Mota, Mathias Spoerry, Maria Weber / Orgel, Cembalo: Joan Boronat Sanz / Laute: Ziv Braha. Musik von Monteverdi, Orazio Vecchi, Carlo Gesualdo und Luzzasco Luzzaschi.
Nach Stationen in Leipzig (euro-szene), Zürich (Gessnerallee), Baden (Kurtheater) gastiert Capri Connection in Berlin im HAU Hebbel am Ufer: 28. Februar und 1. März 2014 (je 20 Uhr). Tel. +49 30 259 004 27

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