Ars Vivendi – Premiere von CapriConnection an der Kaserne Basel

ARS VIVENDI. Musiktheater von CapriConnection & Schola Cantorum Basiliensis
Premiere an der Kaserne Basel am 27. Februar 2013, 20 Uhr
Weitere Aufführungen am 28. Februar und 1., 2. und 4. März 2013, jeweils 20 Uhr
Kaserne Basel, Klybeckstr. 1b, CH – 4057 Basel

ars_vivendi 2013 ©Donata Ettlin

In der Musiktheaterproduktion „Ars moriendi“ (2010 / 2012) hatten sich die Schweizer Theatergruppe CapriConnection und die Schola Cantorum Basiliensis mit der Ungreifbarkeit des Todes auseinander gesetzt. Mit ihrer neuen Arbeit „Ars vivendi“ geht CapriConnection erneut eine Kooperation mit der renommierten Hochschule für Alte Musik, Basel ein und wendet sich dem Thema der individuellen Glückssuche zu.
Sich eine Auszeit nehmen, um herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist? Oder gleich alles hinter sich lassen und an einem fernen Ort den Neuanfang wagen? Eine Gruppe Burnout gebeutelter Individuen sucht Zuflucht an einem abgelegenen Ort, um endlich zur Ruhe zu kommen und die notwendige Orientierung in der existentiellen Sinnkrise zu finden. In einer Natur, die es lediglich noch als Projektionsfläche für unerfüllte Sehnsüchte gibt, treten die Leidenschaften umso heftiger zutage. Die Lebenskunst würde rasch zur Überlebenskunst, wäre da nicht diese unvergessliche Musik! In ihr offenbart sich die überwältigende Präsenz des Augenblicks, in dem sich Schmerz und Lust in der affektgeladenen Erfahrung des Noch-am-Leben-Seins vereinen.

Unter der musikalischen Leitung von Anthony Rooley spielt ein junges Ensemble Madrigale des italienischen Frühbarocks (Monteverdi, Orazio Vecchi, Carlo Gesualdo und Luzzasco Luzzaschi).Regie: Anna-Sophie Mahler // Musikalische Leitung: Anthony Rooley // Dramaturgie, Produktion: Boris Brüderlin // Bühne: Duri Bischoff // Kostüme: Mirjam Egli // Licht: Brigitte Dubach // Produktionsmitarbeit: Christiane Dankbar.
Von und mit: Susanne Abelein, HansJürg Müller, Ursula Reiter, Peter Zumstein.
Gesang: Regina Dahlen, Jenny Högström, Lior Leibovici, Tiago Mota, Mathias Spoerry, Maria Weber.
Orgel, Cembalo: Joan Boronat Sanz // Laute: Ziv Braha“Ars vivendi“ ist eine Koproduktion von Kaserne Basel, Fachhochschule Nordwestschweiz, Schola Cantorum Basiliensis, Gessnerallee Zürich und Hebbel am Ufer Berlin.

Kritiken (Auswahl):
Badische Zeitung, 1.3.2013

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